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Santipotanti

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Tuesday, February 4th 2020, 5:06pm

Gefährliche Spam: Fake-Mails im Namen echter Anwälte



Falsche E-Mail-Abmahnungen, in denen Namen realer Anwaltskanzleien als Absender missbraucht werden, landen derzeit
massenhaft in den Postfächern. Mit fingierten Vorwürfen, Filme oder Musik rechtswidrig im Internet geteilt zu haben,
sollen die Empfängerinnen und Empfänger dazu gebracht werden, auf Links in den Nachrichten zu klicken. Davor warnt
die Polizei Niedersachsen.

Angeblich soll sich mit dem Klick auf den Link eine Zusammenstellung der angeblichen Vergehen und Forderungen öffnen.
Tatsächlich holt man sich aber Schadsoftware auf den Computer oder kommt auf Phishing-Seiten, wo man aufgefordert
wird, persönliche Daten oder Zahlungsinformationen einzugeben. Am besten also gar nicht erst auf den Link klicken und
auch etwaige Anhänge nicht öffnen.

Grundsätzlich ist es zwar möglich, Abmahnungen nicht nur per Post, sondern auch per Mail zu erhalten. Dann muss eine
angebliche Urheberrechtsverletzung aber schon direkt in der Mail präzise und ausführlich geschildert werden, um die
gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. In den aktuellen Mails bleiben die Kriminellen aber ganz bewusst vage, um auf Links
oder Anhänge verweisen zu können.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass Verbraucherinnen und Verbraucher die in den Mails genannten
Rechtsanwälte und Kanzleien nicht kontaktieren oder warnen müssen. Diese seien bereits informiert und im Bilde.

Quelle: InfoDigital