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Santipotanti

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Thursday, October 17th 2019, 12:09pm

Share-Online.biz: Behörden nehmen deutschen Filehoster vom Netz

Seit gestern ist der bekannte Filehoster Share-Online nicht mehr erreich­bar. Das ist an sich nicht ungewöhnlich,
denn solche Downtimes kommen in der Szene öfters vor. Im konkreten Fall dürfte das Aus ein finales sein, denn
dahinter steht eine konzentrierte Aktion der Behörden.

Share-Online.biz ist seit gestern Nachmittag nicht länger erreichbar und das Rätselraten hat die Gesellschaft zur
Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) heute per Pressemitteilung beendet. Und es scheint, dass der
vor allem in Deutschland bekannte und beliebte Sharehoster endgültig vom Netz ist.

Denn wie die GVU schreibt, "wurde das Internet-Angebot von Share-Online.biz, dem größten auf den
deutschsprachigen Markt ausgerichteten Filehosting-Dienst, durch Cybercrimespezialisten der Staatsanwaltschaft
Köln und des Polizeipräsidiums Aachen abgeschaltet". Die GVU bezeichnet das als "beispielloses Verfahren", man
habe bereits 2017 Strafantrag gegen die Betreiber des Dienstes gestellt und hat seither die Behörden laufend
unterstützt.

Drei Hauptverdächtige

In Deutschland kam es zur Durchsuchung von Wohn- und Geschäftsräumen in mehreren Bundesländern, weitere
Razzien fanden laut GVU in Frankreich und einem niederländischen Rechenzentrum statt. Im Visier der Behörden
stehen drei Beschuldigte im Alter von 40, 48 und 54 Jahren, gegen sie wird "wegen gewerbsmäßiger unerlaubter
Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke in einer Vielzahl von Fällen" ermittelt.

Share-Online.biz konnte monatlich zwischen sechs und zehn Millionen Besucher verzeichnen und war Anlaufstelle
für zahlreiche Urheberrechtsverstöße. Laut GVU waren Takedowns nicht nachhaltig durchzusetzen, 2017 hat man
mehr als acht Millionen Löschaufforderungen gestellt. Diese wurden zunächst auch befolgt, wenig später tauchten
die Inhalte aber wieder auf Share-Online auf.

Evelyn Ruttke, Geschäftsführerin der GVU, dazu: "Erstmals stehen hier Filehoster-Betreiber im Fokus eines
strafrechtlichen Urheberrechts-Verfahrens, weil sie Portalseiten und Foren wie DDL-Warez, Boerse, Movie-Blog
und MyGully durch Partnerprogramme und Provisionszahlungen unterstützt und finanziert haben sollen."

Quelle: WinFuture

Hape

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Thursday, October 17th 2019, 5:55pm

uns wenn jetzt noch die ip's von den zugriffen geloggt wurden..... für so manchen könnte das ne teure erfahrung werden :8_small14:
life isn't like a box of chocolates. it's more like a jar of jalapenos. what you do today, might burn your ass tomorrow



Santipotanti

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Thursday, October 17th 2019, 6:04pm

....für die sind nur die grossen Fische interessant.

Red Bull

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Thursday, October 17th 2019, 6:58pm

tja die Top Uploader könnte es wohl erwischen

Red Bull

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Friday, October 18th 2019, 12:42pm

in Österreich ist halt alles anders ..........

Quelle der Standart.at

Quoted

In einer Aktion mit Hausdurchsuchungen in drei Ländern hat die Polizei am Mittwoch den Filehoster Share-Online.biz vom Netz genommen.

Auf der Seite wurden laut den Ermittlern in großem Ausmaß

urheberrechtlich geschützte Filme, Serien und Musik von Nutzern

hochgeladen und anderen Nutzern widerrechtlich zur Verfügung gestellt.

Die drei in Deutschland wohnhaften Betreiber der Plattform wurden

angeklagt, aber auch Nutzern drohen rechtliche Konsequenzen. In

Österreich sieht die Lage etwas anders aus.



Der Kölner Staatsanwalt Christoph Hebbecker sagte, dass man auch

versuchen werde, Uploader zu identifizieren. Offenbar hatte

Share-Online.biz ein System, das Nutzer nach einem Punktesystem für

Uploads entlohnte. Möglicherweise werde man aber auch versuchen,

Downloader zu identifizieren. Dem STANDARD erklärte Hebbecker, dass man

sich in den Ermittlungen zunächst gegen die Betreiber richten werden.



Österreichische Nutzer an IP-Adresse nicht identifizierbar

Share-Online

soll nach Angaben von Polizei und der Gesellschaft zur Verfolgung von

Urheberrechtsverletzungen (GVU) vor allem in Deutschland populär gewesen

sein. Kommentare im Netz deuten auch darauf hin, dass es

österreichische Nutzer gab. Diese müssen jedoch nicht mit rechtlichen

Konsequenzen rechnen. Zwar sagte Staatsanwalt Hebbecker, dass man

Verfahren gegebenenfalls an die zuständige Staatsanwaltschaft in

Österreich abgegeben werde, sofern im Rahmen weiterer Ermittlungen

österreichische Staatsbürger mit Wohnsitz in Österreich identifiziert

werden sollten. Anhand von gespeicherten IP-Adressen ist das jedoch

zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.



Lukas Feiler, Rechtsanwalt bei Baker & McKenzie, erklärt dem

STANDARD, dass österreichische Internetprovider keine Auskunft über die

Identität einer Person hinter einer gespeicherten IP-Adresse erteilen

dürfe. "Denn der österreichischer Internet-Access-Provider, welcher die

IP-Adresse dem Nutzer zugewiesen hat, muss die Informationen über diese

Zuweisung innerhalb kurzer Frist löschen. Bis ein deutscher Staatsanwalt

eine sogenannte Europäische Ermittlungsanordnung erlassen hat, diese an

die österreichische Justiz weitergeleitet wurde und schließlich von

dieser an den österreichischen Access-Provider zugestellt wurde, sind

die Daten längst gelöscht", so der Anwalt.



Die rechtliche Lage in Österreich dürfte sich jedoch mit der

E-Evidence-Verordnung ändern. "Dann wird ein Staatsanwalt aus einem

anderen EU-Mitgliedsstaat die Herausgabe von Daten direkt von einem

österreichischen Provider verlangen können – und zwar innerhalb von zehn

Tagen beziehungsweise in Notfällen innerhalb von sechs Stunden", so

Feiler. (br, 18.10.2019)

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